Eisenhower-Prinzip: Zeitmanagement leicht gemacht

Zeitmanagement mit dem Eisenhower-Prinzip leicht gemacht

Du bist strukturiert und organisiert und kannst dir deinen Alltag ohne To Do Listen nicht vorstellen? Dann ist das Eisenhower-Prinzip genau die richtige Management-Methode für dich, um dein Zeitmanagement auf ein neues Level zu heben. Die Technik, die nach dem 34. US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower benannt wurde, hilft dir deine Aufgaben zu kategorisieren, zu priorisieren und schlussendlich erfolgreich abzuarbeiten. Kurz gesagt, die Methode hilft dir dabei zu entscheiden, mit welchen Aufgaben du beginnst.

Die Eisenhower-Matrix

Essenziell für das Eisenhower-Prinzip sind die Parameter Wichtigkeit und Dringlichkeit, wobei davon ausgegangen wird, dass jede Aufgabe beide Dimensionen beinhaltet. Die Eisenhower-Matrix kannst du sowohl für deine Freizeit nutzen, als auch für deinen Job.

I have two kinds of problems, the urgent and the important. The urgent are not important and the important are never urgent,

sagte der ehemalige Hochschulpräsident Eisenhower bei einer Rede.
Anwendung der Matrix

Fertige dir zunächst eine Liste mit allen Aufgaben an, die du erledigen möchtest. Sofern eine Aufgabe oder ein Projekt dir behilflich ist, deinem definierten Ziel näher zu kommen, kannst du sie als wichtig kategorisieren. Wenn die Bearbeitung an eine Frist gekoppelt ist, ist sie als dringlich einzustufen. Wichtige und dringliche Aufgaben solltest sofort erledigen und an den Anfang deines Tages setzen. Aufgaben, die wichtig, aber nicht dringlich sind, solltest du exakt terminieren und zu einem späteren Zeitpunkt erledigen. Passe jedoch auf, dass wichtige Aufgaben nicht durch dringliche verdrängt werden. Mein Tipp: Plane für diese Aufgaben feste Termine ein, bei denen du dich dann innerhalb einer einstündigen Phase mit dem Thema effektiv beschäftigst.

Im Arbeitsalltag kannst du Aufgaben, die dringlich aber für dich nicht relevant sind, an Mitarbeiter delegieren. Passe jedoch auf, dass die Delegation von unwichtigen Aufgaben deine Kollegen nicht verärgert oder mangelnde Wertschätzung erzeugt. Sofern du Zuhause bist, solltest du diese Art von Aufgaben nach dem Eisenhower zu einem späteren Zeitpunkt am Tag verschieben. Wenn du diese Aufgaben nicht mehr schaffst, beginnst du den nächsten Tag damit, sodass sich die Kategorisierung in wichtig und dringlich verschiebt und die Bearbeitung nicht lange verzögert wird.

Sage auch mal Nein!

Hinterfrage deine Aufgaben und überlege, ob sie zum derzeitigen Punkt überhaupt von Relevanz sind. Wenn Aufgaben weder wichtig, noch dringlich sind, verschiebe sie in deinen virtuellen Papierkorb oder in die Ablage. Falls du unsicher bist, kannst du auch alle paar Wochen deine Aufgaben prüfen und gegebenenfalls umpriorisieren. Allerdings steht es dir auch zu, einfach mal „Nein“ zu sagen. Dadurch kannst du dich vielmehr auf die wichtigen Aufgaben fokussieren.

Möchtest du das Eisenhower-Prinzip in deinen Alltag integrieren?

Titelbild: Pixabay

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